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Genisys


Hahnbach. (ibj) Wie schafft es eine „Garagenfirma“ bis zu einem weltweit größten Anbieter und 1000 qm großen Logistikzentrum für Rasenmäherroboterzubehör? Dieser Frage gingen die Mitglieder der CSU, Frauen-Union und Junge Union bei einer Besichtigung der Firma „Genisys“ in der Sulzbacher Straße auf den Grund und ließen sich vom Firmengründer Richard Götz aus erster Hand informieren.

Vor etwa zwanzig Jahren legte er sich als IT-Fachmann als einer der ersten in Deutschland einen Rasenmäherrroboter zu, mit dem Wehrmutstropfen, dass nur sehr schwer an Zubehör dafür zu bekommen war. So wurde Götz auf der Suche nach Bezugsquellen in Fernost fündig und entwickelte die Produkte kontinuierlich weiter. Inzwischen werden die Produkte in Deutschland, teilweise auch gemeinsam mit einer Hahnbacher Kunststofftechnik-Firma produziert. Weltweit einzigartig ist dabei ein aus 100 Prozent biologisch abbaubarer Befestigungshaken für das Begrenzungskabel des Rasenmäherroboters. Die Jahresproduktion liegt mittlerweile bei jährlich mehreren Millionen. Sieben feste Mitarbeiter, sowie in der Saison zusätzliche Hilfskräfte und Ferienarbeiter bewerkstelligen bis zu 1000 Lieferungen pro Tag in alle Himmelsrichtungen des Globusses.

Zusammen mit seiner Familie hat er sich weitere Standbeine für das Unternehmen geschaffen. So werden über einen Online-Handel und Internet-Shop Großhändler beliefert. Die pferdebegeisterte Tochter hat ein Reitsportfachgeschäft eingerichtet. Damit wurde eine Versorgungslücke im nord-östlichen Landkreis geschlossen. Mit viel Liebe zum Detail, wie originalen Scheunentüren für die Umkleidekabinen oder Sitzgelegenheiten aus Kabelrollen und Transportpaletten, wurde der Verkaufsraum ausgestattet.


Zum Bild: Umfassend informierte Richard Götz (vorne) die Besuchergruppe. 

Seniorennachmittag


Hahnbach. (ibj) Großes Interesse herrschte beim Seniorennachmittag der Frauen-Union. Drei Referenten wurden dazu bei Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal eingeladen. Altbürgermeister Hans Kummert informierte über das Wichtigste für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September. Grundsätzlich solle jeder volljährige Bundesbürger von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Von entscheidender Bedeutung für die Mehrheitsverhältnisse sei die Zweitstimme. Besonders wies Kummert auf die Möglichkeit der Briefwahl hin. Sie könne bis zum 22. September im Rathaus ohne Angabe von Gründen beantragt werden. Für ihre Gültigkeit sei die Unterschrift des Wahlberechtigten auf dem Wahlschein notwendig.

Zum Thema „Zecken“ wurde PTA Beate Strasser als Referentin eingeladen. Diese blutsaugenden Parasiten leben nicht nur im Wald, in Wiesen und Gärten, sondern auch in Schwimmbädern und Spielplätzen, die von hohem Gras umgeben sind. Ihre Hauptaktivität ist vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Zu den häufigsten, durch einen Stich übertragene Krankheiten, zähle die Lyme-Borrelose. Sie könne nur mit Antibiotika behandelt werden. Als Maßnahme gegen die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) wurde eine Schutzimpfung empfohlen, ursächlich könne sie nicht behandelt werden. Bester Schutz vor einem Biss sei eine lange geschlossene Kleidung, vorübergehend Insektenabweisende Mittel und das Absuchen des ganzen Körpers nach Zecken nach einem Aufenthalt in der Natur.

2. Bürgermeister Georg Götz berichtete über Neuigkeiten aus der Gemeinde. Viele Maßnahmen ziehen sich über einen längeren Zeitraum hin. Als die derzeit größten Baumaßnahmen nannte er die Kanalisation im Bereich Mimbach-Mausdorf und im Adlholztal. Runde 8 Millionen Euro würden damit buchstäblich im Erdboden vergraben. Die 1. Etappe der Breitbandversorgung für schnelles Internet sei kurz vor der Fertigstellung. Für den Umbau des Scharf-Anwesens zur Bücherei stehe die Baugenehmigung durch das Landratsamt aus. Die Schule in Hahnbach soll mit einem neuen Sicherheitskonzept ausgestattet werden. Für alle Maßnahmen seien derzeit 14 Fördertöpfe angezapft. Besonders erfreut sei man über die Beteiligung an der AOVE-Generationenumfrage 60+ mit einem Rücklauf von über 35 Prozent. Ihre Auswertung werde noch einige Zeit beanspruchen. In der Gemeindeverwaltung stünden in nächster Zeit einige personelle Veränderungen an.  


Zum Bild: Viele Besucher ließen sich beim Seniorennachmittag informieren. 

FU-Ferienprogramm


Hahnbach. (ibj) „Zielen, abschlagen, putten“ mit viel Spaß und Unterhaltung hieß es für 15 Buben und Mädchen beim Ferienprogramm der Frauen-Union. Schon die Anfahrt mit den Einsatzfahrzeugen der Wasserwacht und der Feuerwehr nach Hirschau zur Minigolf-Anlage am Fuße des Monte Kaolino war für die meisten ein Erlebnis. Vorsitzende Evi Höllerer wurde von Cornelia Gäck, Claudia Graf, Sonja Kunstmann, Margit Rösch und Elisabeth Wittkowski nach Kräften unterstützt, damit nicht geschummelt wurde, kein Streit aufkam und der Übermut sich in Grenzen hielt. Konzentration und Geschick waren bei herrlichem Sommerwetter auf den 18 Spielbahnen gefragt. Wie im Flug verging dabei die Zeit. Am Ende gab es nur Gewinner und für alle eine Erinnerungsmedaille. Zum Abschluss des Nachmittags durften sich alle nach einer Brotzeit auf dem angrenzenden Abenteuerspielplatz austoben. Für das gute Benehmen wurden sie noch mit Süßigkeiten belohnt.


Zum Bild: „Ameisenscheise geht auf die Reise, ist unsere Lieblingsspeise“ riefen die jungen Minigolfer beim Erinnerungsfoto mit dem Team der Frauen-Union.   

Empfang Emilie Müller


Hahnbach. (ibj) Das Zitat des verstorbenen CDU-Politikers Heiner Geißler: „Wahlkampf ist kein Zuckerschlecken, sondern ein Kampf um die Ideale unserer Partei“ stand im Mittelpunkt eines Empfangs mit Staatsministerin Emilie Müller, zu dem die Frauen-Union eingeladen hatte. Dessen Vermittlung durch Bezirksrätin a.D. Ingrid Kurz solle ein Zeichen der Wertschätzung der politischen Arbeit der Frauen sein. Auch die Anwesenheit der Bundestagskandidaten aus dem Stimmkreis und der regionalen politischen Prominenz mache dies deutlich. In ihren Statements bezeichneten sie den Wahlkampf als eine bewegte, aber schöne Zeit. Dabei müssen sich besonders die Frauen mit gemeinsamer Stimme und vielen Themen sich bemerkbar machen.

Aus der Sicht der Staatsministerin ist die Bundestagswahl richtungsweisend. Ihre Erfahrung aus der Politik sei, dass regieren immer ein Rendezvous mit der Realität ist. Als einstiges Sorgenkind am Rande des eisernen Vorhangs sei die Oberpfalz zu einer Boom-Region im Herzen Europas mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit Bayerns geworden. Die OTH sei ein besonderer Fortschritt für unsere Heimat. Nun gehe es darum, die gute wirtschaftliche Lage zu nutzen, um unser Land auf die Herausforderung der Zukunft einzustellen. Ein großes Thema sei dabei die innere Sicherheit. Es gehe nicht nur um Terrorabwehr, sondern auch um die ganz normale Alltagskriminalität. „Gerade die Schwachen sind auf einen starken Staat angewiesen.“ Das Land müsse auf die Herausforderungen der Zukunft eingestellt werden. Es gelte, Menschen zur Leistung befähigen und sie dafür zu belohnen. Die „Kleinen“, die Mitte, die Leistungsträger und die Familien sollen entlastet werden. Mit dem Investitionsprogramm „Bayern Digital II“ werde der Freistaat zu den Gewinnern der digitalen Revolution gemacht. Ausführlich widmete sich die Rednerin der Flüchtlingsthematik. Die Integration der Flüchtlinge sei eine große Herausforderung. Sie gehe nicht von heute auf morgen und werde in Bayern nicht nur gefördert, sondern auch eingefordert. Das Beherrschen der deutschen Sprache sei der Schlüssel dafür. Es sei gut, dass in Deutschland eine Debatte über Leitkultur geführt werde. Es gehe um Leitplanken für ein gutes Zusammenleben, mit klaren Regeln, aber auch mit Respekt füreinander und Sensibilität für andere Kulturen. Die deutsche Staatsbürgerschaft sei dabei nicht der Anfang des Integrationsprozesses, sondern dessen erfolgreicher Abschluss. Zum Gelingen der Integration gehöre auch eine Begrenzung der Zuwanderung. Der Schutz für Schutzbedürftige habe Priorität. Hinsichtlich der bevorstehenden Bundestagswahl warb sie für eine gute Wahlbeteiligung. So könne der Zusammenhalt Deutschlands dokumentiert werden. Die Zweitstimme sei entscheidend für die Zusammensetzung des Bundestages.


Bild 1: Ein in der Marktgemeinde hergestelltes Ruhekissen mit Zirbelspänen von Bürgermeister Bernhard Lindner (vorne links) und der Eintrag ins goldene Buch der Marktgemeinde soll an den Besuch der Politikerin erinnern.


Bild 2: Gut eine Stunde referierte die Staatsministerin beim Empfang der Frauen-Union.