Aktuelles

Nominierung der CSU Gemeinderatskandidaten

Hahnbach. (ibj) Zunehmend intensiver rückt auch in der Marktgemeinde die Kommunalwahl am 15. März 2012 in den Fokus. So traf sich der CSU-Ortsverband im Gasthof Ritter mit zahlreichen Mitgliedern zur Nominierungsversammlung der Hahnbacher Kandidaten für den Marktgemeinderat (MGR). Vorsitzender Georg Götz stellte fest, dass die CSU-Mehrheit im MGR seit 2014 wieder mit einer guten Mischung des Alters und der verschiedenen Berufsgruppen wesentlich mit Bürgermeister Bernhard Lindner zum erfolgreichen Gelingen der örtlichen Kommunalpolitik beigetragen habe.

Nachdem am maßgeblichen Stichtag der Marktgemeinde weniger als 5000 Einwohner registriert waren, verringert sich nun in der kommenden Wahlperiode die Anzahl der Gemeinderatssitze von bisher 20 auf 16. In einer Vorabstimmung einigten sich die Ortsvorsitzenden der Gemeinde auf die Reihung der zu vergebenden Listenplätze. Demnach stehen für den Ortsverband Hahnbach die Plätze 2, 9, 11, 13 und 16 zur Verfügung. Die Plätze 7 und 8 sind für die Kandidaten der Frauen-Union und der Jungen Union vorgesehen. Einhellig war dabei, dass der Bürgermeisterkandidat die Liste anführen soll. Von großem Beifall begleitet, sagte Götz: „Wir können in Hahnbach ohne Übertreibung sagen, dass wir mit Bernhard einen erfolgreichen Bürgermeister haben.“ Die einstimmige Nominierung auf Platz 1 der Kandidatenliste bezeichnete Lindner als ein Zeichen der Wertschätzung. In geheimer Abstimmung wurden als örtliche Kandidaten Georg Götz, Martin Weiß, Florian Weiß, Josef Kotz und Brigitte Trummer gewählt. Die endgültige Kandidatenliste für die ganze Gemeinde werde in der gemeinsamen Nominierungsversammlung der CSU-Ortsverbände am 11. November erstellt.

Zum Bild: Den Hahnbacher CSU-Gemeinderatskandidaten Martin und Florian Weiß (ab zweiter von links), Josef Kotz (fünfter von links) und Georg Götz (zweiter von rechts) gratulierten FU-Vorsitzende Evi Höllerer (links) sowie JU-Vorsitzender Julian Schall, stellvertr. CSU-Vorsitzender Florian Rauch, Bürgermeister Bernhard Lindner und stellvertr. CSU-Vorsitzender Markus Graf (erster, dritter, vierter und sechster von rechts). Nicht im Bild: Brigitte Trummer.       

Antrag der Frauen-Union

Zum Bild: Mit FU-Vorsitzender Evi Höllerer (links) übergaben die Vorstandsmitglieder Margit Rösch, Elisabeth Wittkowski und Theresia Bernreuter (von rechts) an Bürgermeister Bernhard Lindner den Antrag zur Einzäunung des Spielplatzes

Wird der Kinderspielplatz an der neu gestalteten Gockelwiese zur Vils hin und im rückwärtigen Bereich noch eingezäunt?“ Damit befasste man sich in der Vorstandschaft der Frauen-Union Hahnbach und Umgebung. Mit großem finanziellen Aufwand wurde nach deren Ansicht die Gockelwiese zu einem lebendigen und attraktiven „VilsErleben“ gestaltet. Im Rahmen einer Besichtigung hat sich nun die FU-Vorstandschaft entschlossen, bei der Marktgemeinde die Einzäunung des Bereichs des Kinderspielplatzes in Richtung des Vogelloh-Bachlaufes zu beantragen. „An der Sicherheit für die Kinder sollte jetzt nicht gespart werden“ dachte man sich. So übergaben die Frauen bei einem Ortstermin an Bürgermeister Bernhard Lindner einen entsprechenden Antrag und schlugen dabei eine natürliche Einzäunung z.B. aus Weiden oder einer Heckenanpflanzung vor.

Frauen Union nominiert Gemeinderatskandidatin 2020

Zum Bild: Der Gemeinderatskandidatin Evi Höllerer (vierte von links) gratulierten CSU-Vorsitzender Georg Götz, Diane Schoberth (JU), stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Birgit Barth (von links), stellvertretender Landrat und Altbürgermeister Hans Kummert, stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Brigitte Trummer, stellvertretende FU-Vorsitzende Anneliese Hoffmann, Claudia Graf und Klara Rauch) von rechts).

Mit einem Traumergebnis von 100 Prozent der abgegeben Stimmen wurde die Vorsitzende der Frauen-Union und 3. Bürgermeisterin, Evi Höllerer, bei der sehr gut besuchten Nominierungsversammlung in der Gastwirtschaft „Hanserl“ als Kandidatin für die CSU-Liste zur Marktgemeinderatswahl am 15. März nominiert. Mit diesem Ergebnis sieht Höllerer ihre Arbeit in den beiden Legislaturperioden bestätigt. Ihr sei wichtig, die Attraktivität der Marktgemeinde weiterhin zu entwickeln und als Ansprechpartnerin den Herausforderungen des demographischen Wandels der Gemeinde gerecht zu werden. Besondere Bedeutung wolle sie auch der Betreuung der Senioren, aber auch der Kinder beimessen.

CSU-Ortsvorsitzender und 2. Bürgermeister Georg Götz lobte die gute Zusammenarbeit mit der Kandidatin in der Partei und im Gemeinderat. Ihr politischer Einsatz finde bei der Bevölkerung Anerkennung. Mit ihrem Engagement sei die FU zur größten politischen Vereinigung in der Marktgemeinde geworden. Er bezeichnete es als Tradition, dass der FU im Wechsel mit der JU mit Rang sieben und acht aussichtsreiche Plätze auf der Kandidatenliste für die Kommunalwahl zugestanden werden. Wegen des Rückgangs der Einwohnerzahl der Marktgemeinde auf unter 5000 werden anstelle von bisher 20 nur mehr 16 Gemeinderäte gewählt.

Stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Brigitte Trummer bescheinigte der Kandidatin auch außerhalb der Marktgemeinde großes Ansehen. Mit ihr sei der Ortsverband zu einer Größe im Landkreis geworden.

Zum Thema „Alltags- und Familienmanagement, Stressverarbeitung“ führte die weitere stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Birgit Barth aus, dass Menschen sich schnell an Routine gewöhnen. Um den Ansprüchen an sich selbst gerecht zu werden, sei es aber wichtig, die Routine selbstkritisch zu hinterfragen und zu analysieren: „Wo kommt meine Zeit hin, wo kann ich meine Stärken einsetzen?“ Um aus einer Perfektionsfalle ausbrechen zu können, gelte es sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dabei Stärke zu zeigen. Zu einem gesunden Selbstbewusstsein gehöre auch einmal ein „Nein“. Man müsse nicht immer für andere da sein. So könne man einer Stressfalle entkommen.

Junge-Union nominiert Gemeinderatskandidaten 2020

Beschreibung Foto:

Dem Gemeinderatskandidaten Florian Rauch (fünfter von links) gratulierten JU-Ortsvorsitzender Julian Schall (links) ,FU-Ortsvorsitzende Evi Höllerer (dritte von links), CSU-Ortsvorsitzender Georg Götz (fünfter von rechts) und die Vorstandschaft der JU-Hahnbach

Mit voller Rückendeckung nominiert die Junge Union Hahnbach Florian Rauch zur Marktgemeinderatswahl 2020.

Das Votum der Mitgliederversammlung in der Gastwirtschaft auf dem Frohnberg entfiel einstimmig.

Rauch dankte für dieses tolle Ergebnis und das damit zum Ausdruck gebrachte geschlossene Vertrauen in seine Person.

Für eine weiterhin attraktive Gestaltung des Lebens in der Marktgemeinde sei es ihm von großer Bedeutung, die Anliegen der jüngeren Bevölkerung in das Gremium einzubringen.

JU-Ortsvorsitzender Julian Schall gratulierte Florian Rauch und dankte ihm für die hervorragende Vertretung der Belange der jungen Generation im heutigen Gemeinderat.

Ein Mandatsträger aus den Reihen der JU sei sowohl hierzu als auch für einen regelmäßigen Einblick in das politische Geschehen in der Gemeinde ein erheblicher Vorteil.

Zu seiner Nominierung beglückwünschten den Kandidaten auch CSU-Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Georg Götz sowie FU-Ortsvorsitzende und Dritte Bürgermeisterin Evi Höllerer. Beide hoben die sehr gute Zusammenarbeit mit ihm in der aktuellen Legislaturperiode hervor.

Jahreshauptversammlung Frauen-Union 2019

Zum Bild: Der wiedergewählten Ortsvorstandschaft mit Vorsitzender Evi Höllerer (rechts) gratulierten stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Brigitte Trummer und CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz (ab zweite von rechts) sowie stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Barbara Gerl, CSU- und HKA-Vorsitzender Georg Götz (von links) und Bürgermeister Bernhard Lindner (vierter von links).

FU-Versammlung

Hahnbach. (ibj) In großer Einigkeit ging die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Hahnbacher Frauen-Union (FU) über die Bühne. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich bei den Neuwahlen für die nächsten zwei Jahre wieder zur Verfügung. Vorsitzende Evi Höllerer bezeichnete die Gemeinschaft als die weibliche Kraft in der CSU und als ein Netzwerk von Frauen für Frauen. „Es gibt aber noch viel zu tun, bis Frauen in der Politik eine Selbstverständlichkeit sind“, betonte sie. Mit 136 Mitgliedern sei der Ortsverband die größte politische Vereinigung in der Marktgemeinde. Ein besonderes Augenmerk werde auf die Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden der CSU und der Jungen Union gelegt. In ihrem Rückblick bilanzierte die Vorsitzende, dass bei den Angeboten der FU alle Altersgruppen Berücksichtigung fänden. In 15 Veranstaltungen, ob politisch, kulturell oder auch gesellschaftlich wurden viele Bereiche abgedeckt. Zum Standard gehören dabei die Organisation der Medaillenübergabe an die Neugeborenen, Ferienprogramm für die Kinder und Seniorennachmittage.

Schriftführer Margit Rösch ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Feste Bestandteile im Programm sind Frühjahrskegeln, Frauenfrühstück, Besichtigungen, die Unterstützung des Pflegekinderfestes des Sozialdienstes katholischer Frauen und das FU-Cafe am Marktfest. Immer größeren Zuspruchs erfreue sich der Herbstmarkt in der Schulaula. Gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein stand das aktuelle Thema „Honig und mehr“ auf der Tagesordnung. Schatzmeisterin Elisabeth Wittkowski sprach von geordneten Finanzen. Ein Großteil er Einnahmen resultiere aus den Verkaufserlösen bei Veranstaltungen. 1060 Euro habe man an gemeinnützige Einrichtungen gespendet.

CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz bezeichnete die FU als wichtige Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Partei. Hinsichtlich des laufenden Bürgerbegehrens „Rettet die Bienen“ bemerkte er, dass der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auch ein Schwerpunkt seiner Partei sei. Bayern habe im Umweltschutz viel vorzuweisen. Ökologische Landwirtschaft werde schon seit langem gefördert. Zur Diskussion über die Gleichstellung der Geschlechter meinte er: „Etwas Normalität tut Not“. Für die heurigen Wahlen zum Europaparlament warb er um gute Wahlbeteiligung. Es gehe auch um eine Chance für unsere Region.

Bürgermeister Bernhard Lindner beleuchtete die aktuellen Vorgänge in der Marktgemeinde. Im Jahre 2019 stünden Abschlüsse wichtiger Projekte bevor. Der Bau der Gemeindebücherei liege im Zeitplan, so dass sie im Herbst eröffnet werden könne. Das Projekt „Vils erleben“ bringe eine Aufwertung des Erlebniswertes in Hahnbach. Die Vergabe der Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Hahnbach West-IV mit rund fünf Hektar Größe erfolge im Frühjahr, so dass ab 2020 eine Bebauung möglich sei. Für den Bau des Radweges entlang der Kreisstraße AS 5 zwischen Süß und Irlbach wurde durch die Gemeinde der Grunderwerb abgeschlossen.

CSU-Vorsitzender und HKA-Vorsitzender Georg Götz dankte den Frauen für ihre vielfältigen Aktivitäten. Die Ideen der FU seien auch für die CSU attraktiv und oftmals Vorreiter. Das politische Interesse sei ein gutes Beispiel für die Gemeinde. Im künftigen Gemeinderat solle der Frauenanteil beibehalten werden. Das Engagement der FU im Hahnbacher Vereinsleben verdiene Anerkennung. Die stellvertretende FU-Kreisvorsitzende Barbara Gerl sparte nicht mit Komplimenten. „Auf die Hahnbacher Frauen ist Verlass. Als größter Ortsverband im Landkreis sind sie eine Wucht und leisten eine hervorragende Arbeit.“ Mit Mut und Zuversicht könne die Zukunft mitgestaltet werden. In ihrer Vorschau verwies Evi Höllerer auf die Veranstaltungen zum 40-jährigen Bestehen des Ortsverbandes. Inge Klober wurde für den Schmuck der Lourdesgrotte auf dem Frohnberg und Hannelore Schuster für die Behindertenbetreuung jeweils mit einer Spende bedacht.

Mit einstimmigen Ergebnissen verliefen die Vorstandswahlen.

Vorsitzende: Evi Höllerer

Stellvertreterinnen: Claudia Graf, Anneliese Hoffmann, Klara Rauch

Schriftführerin: Margit Rösch

Schatzmeisterin: Elisabeth Wittkowski

Ausschussmitglieder: Waltraud Barnutz, Theresia Bernreuter, Cornelia Gäck, Sonja Kunstmann und Sabine Schulz

Kassenprüferinnen: Ingrid Steinmetz und Gerlinde Weber

Delegierte in die Kreisvertreterversammlung: Theresia Bernreuter, Cornelia Gäck, Claudia Graf, Anneliese Hoffmann, Irmi Kummert, Sonja Kunstmann, Margit Rösch, Gabi Schötz, Sabine Schulz, Christine Siegert, Ingrid Steinmetz, Brigitte Trummer und Martina Wawersig

CSU Jahreshauptversammlung 2019

Hahnbach. (ibj) In großer Geschlossenheit ging die gut besuchte Ortshauptversammlung der Hahnbacher CSU im Gasthof Ritter über die Bühne. Der Vorstand wurde komplett und einstimmig im Amt bestätigt. Mit 109 Mitgliedern, unter ihnen 26 Frauen, sei der Mitgliederstand konstant geblieben. Fünf Neuaufnahmen wurden im vergangenen Jahr registriert.
Vorsitzender Georg Götz stellte die beispielhafte Zusammenarbeit mit der Frauen-Union und der Jungen Union sowie die Harmonie im Vorstandsgremium heraus und verwies auf gemeinsame Aktionen. Auch in den Arbeitsgemeinschaften FU und JU konnten alle Führungspositionen problemlos besetzt werden. Die Werbung junger Mitglieder dürfe nicht vernachlässigt werden. Bei politischen Frühschoppen seien die Bürger über die aktuelle Gemeindepolitik informiert worden. Verdiente und langjährige Mitglieder wurden bei einem Ehrenabend ausgezeichnet. Mit dem Ergebnis der Landtagswahl in der Marktgemeinde könne man im landesweiten Vergleich zufrieden sein. Mit teilweise über 50 Prozent der Stimmen in einzelnen Stimmbezirken für den Direktkandidaten sei die Arbeit von MdL Dr. Harald Schwartz honoriert worden. Zur finanziellen Situation führte Schatzmeister Johannes Wolf aus, dass aus den Erlösen von Marktfest und Adventsmarkt beachtliche Spenden an gemeinnützige Einrichtungen übergeben wurden.

CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz dankte den in der Politik ehrenamtlich tätigen. Elf Monate vor der Kommunalwahl laufe es in allen Ortsverbänden problemlos. Zum Thema Artenschutzgesetz führte er aus, dass es dabei nicht gegen die Landwirtschaft gehe, sondern um einen besseren Umweltschutz. Die über 1,8 Millionen Unterschriften beim Volksbegehren können seitens der CSU nicht ignoriert werden. Mit dem „runden Tisch“ soll die Gesetzesfindung begleitet werden. Damit werde Bayern das grünste Bundesland Deutschlands. Hinsichtlich der bevorstehenden Europawahl appellierte er für eine große Wahlbeteiligung. Es gelte, sich für ein geeintes Europa einzusetzen. Den Populisten, egal ob rechts oder links, dürfe das Feld nicht überlassen werden. Die historische Chance, mit Manfred Weber einen bayerischen EU-Kommissionspräsidenten stellen zu können, müsse genutzt werden.

Bürgermeister Bernhard Lindner informierte über Aktuelles aus der Gemeinde. Die vorgesehene Haushaltssatzung 2019 wurde in der Klausurtagung der CSU ausführlich besprochen. Alles, was im Haushaltsplan 2018 vorgesehen war, wurde umgesetzt. Viele Projekte stehen vor der Fertigstellung. So sei die Einweihung der Gemeindebücherei im Oktober geplant. Sie werde von der Verwaltungsgemeinschaft betrieben. Beim Projekt „Gocklwiese“ wurden alle Förderungsmöglichkeiten ausgeschöpft. In Kürze sollen die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Hahnbach-West IV beginnen. Mit 118 Euro wurde der Quadratmeterpreis einstimmig im Marktgemeinderat beschlossen.

Georg Götz stellte das gute Betriebsklima mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat heraus. Die meisten Beschlüsse erfolgten einstimmig. Wegen des Rückgangs der Einwohnerzahl unter 5.000 in der Marktgemeinde, vermindere sich die Anzahl der Sitze im künftigen Marktgemeinderat von 20 auf 16. Es sei wichtig, bei der Kommunalwahl 2020 junge Kandidaten als Bewerber zu gewinnen.

Die Neuwahlen ergaben:
Vorsitzender: Georg Götz
Stellvertreter: Markus Graf, Florian Rauch und Martin Weiß
Schatzmeister: Josef Kotz
Schriftführer: Ewald Roßmann
Beisitzer: Thomas Graf, Anneliese Hoffmann, Willi Hofmann, Hans Kummert, Hans Luber, Irmi Schall, Christine Siegert, Florian Weiß und Johannes Wolf

Delegierte in die Kreisvertreterversammlung: Georg Götz, Markus Graf, Evi Höllerer, Hans Kummert, Irmi Kummert, Ewald Roßmann, Irmi Schall und Christine Siegert

Dem Vorstand der Hahnbacher CSU um Ortsvorsitzenden Georg Götz (vorne Mitte) gratulierten Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz (zweiter von links) und Bürgermeister Bernhard Lindner (rechts).

Junge Union Neuwahlen

Hahnbach. (ibj) Neuwahlen standen im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes der Jungen Union (JU) im Gasthaus „Hanserl“. Julian Schall wurde für die nächsten zwei Jahre als Nachfolger von Vorsitzender Lisa Wawersig gekürt. 37 Mitglieder gehören derzeit dem Ortsverband an. Im Bericht des Schriftführers war von einem aktiven Jahr die Rede. Neben Ostereierverkauf und dem Marktfest wurde das gut besuchte Freiluftkino im Rahmen des Ferienprogramms hervorgehoben. Positiv fiel auch der Kassenbericht aus. Aus den Erlösen der Aktionen konnte an gemeinnützige Einrichtungen gespendet werden.

Bürgermeister Bernhard Lindner hatte nach einer Information über die derzeit aktuellen Projekte der Marktgemeinde Komplimente für die Arbeit der Nachwuchspolitiker. Mit zwei Sitzen im Marktgemeinderat werde die örtliche Kommunalpolitik von der JU aktiv mitgestaltet. CSU-Ortsvorsitzender Georg Götz und FU-Vorsitzende Evi Höllerer bedankten sich für die gute Zusammenarbeit  mit den Arbeitsgemeinschaften und alle Aktivitäten. Bei den Kommunalwahlen im Jahre 2020 werde man wieder auf ihre Unterstützung setzen. JU-Kreisvorsitzender Henner Wasmuth bezeichnete den Ortsverband als eine Größe im Landkreis Amberg-Sulzbach und warb besonders für die Mitwirkung beim Europawahlkampf und eine hohe Wahlbeteiligung.

Ergebnis der Neuwahlen:
Vorsitzender: Julian Schall;

Stellvertretende Vorsitzende: Angelina Luber und Matthias Novak;

Kassier: Diane Schoberth;

Schriftführerin: Lisa Wawersig;

Geschäftsführer: Christopher Hubmann;

Beisitzer: Tobias Bäumler, Philipp Gebert, Florian Gebhard, Nadine Graf, Oliver Heinl, Matthias Meier, Florian Rauch, Johannes Weiß und Martin Weiß.

Dem neuen JU-Vorstand um Vorsitzenden Julian Schall (vorne Mitte) gratulierten FU-Vorsitzende Evi Höllerer (links); Bürgermeister Bernhard Lindner (dritter von links), CSU-Vorsitzender Georg Götz (hinten Mitte) und JU-Kreisvorsitzender Henner Wasmuth (rechts).

Bockbierfest 2018

Hahnbach. (ibj) Beste Stimmung bis weit nach Mitternacht kennzeichnete das Bockbierfest der Hahnbacher CSU. „Du fühlst dich wie ein Götterkind, wenn dir das Bockbier durch die Kehle rinnt“ gab Hahnbachs Oberschwarzer, Georg Götz im voll besetzten Rittersaal als Devise aus. Die Marktbläser mit ihrem Dirigenten Benno Englhart spielten in Orchesterbesetzung bereits vor dem offiziellen Beginn für das nicht nur schwarz gesinnte Publikum zünftig auf.

Ortsvorsitzender Georg Götz stellte in seiner launischen Begrüßungsrede auch die Teilnahme von wenigstens „vier“ CSU-Gemeinderäten fest. Erstmals in der Geschichte der Hahnbacher CSU-Bockbierfeste wurde unter Anleitung von der Brauereivertreterin Birgit Reichl und Beobachtung der politischen Prominenz, aber auch der kirchlichen Obrigkeit mit Pfarrer Dr. Christian Schulz und Pfarrvikar Christian Preitschaft, ein Fass Bockbier angezapft und als Freibier unter die Festgemeinde verteilt. Bürgermeister Bernhard Lindner entledigte sich dazu mal vorsichtshalber seiner Festtagsjacke, erwies sich aber dann als Meister seiner Zunft und erledigte seine Aufgabe absolut verlustfrei mit drei Schlägen.

Mit „anständigen“ Witzen, Trinksprüchen und einer Formulierung für die Größenangaben der weiblichen Oberweite stimmten die Musiker die Bockbiergesellschaft auf die Hauptattraktion des Abends ein. Nach jahrelanger Pause hatte der „Gesandte aus Rom“ alias Ewald Rossmann in schwarzer Priesterkleidung und mit einem Birett behütet wieder seinen Auftritt. Dolmetscher Doddo alias Tobias Christau kündigte ihn als einen sehr gewissenhaften Mensch an, bringe er doch, wohl nicht ohne Hintergedanken, das Leergut von seinem letzten Starkbierfestbesuch mit. Sein Einmarsch wurde festlich mit dem Hallelujah von Georg Friedrich Händel begleitet. Mit von reichlich Kauderwelsch durchsetztem Italienisch begrüßte er „Salve naturale squadra nigra“ die gesamte schwarze Schwadron, den Festleiter mit „Servicio Imperatore secondo Georgio Cultura“ und nahm sowohl die weltliche als auch die geistliche Obrigkeit auf’s Korn. Mit wiederholtem „Birra Schwepp“ prostete er den schon angeheiterten Zuhörern zu und verabschiedete sich nach einem Gebet aus dem Leben unter tosendem Beifall. Zu guter Letzt gesellte sich noch Landrat Richard Reisinger schweigend unter die bierselige Gesellschaft, ehe nach diversen Prosit-Runden der Musiker um Mitternacht Bayernhymne, Deutschlandlied und der traditionelle Marsch „Glück auf“ sowie lautstark geforderte Zugaben das Finale des unterhaltsamen Festabends bildeten. 

Souverän zapfte Bürgermeister Bernhard Lindner unter Beobachtung von Brauereivertreterin Birgit Reichl  (links) sowie Pfarrer Dr. Christian Schulz, stellvertetenden CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Patrick Fröhlich, CSU-Ortsvorsitzenden Georg Götz und Altbürgermeister Hans Kummert (von rechts) das Fass Bockbier an.